Aus der außergewöhnlichen fachlichen Breite der Hamburger Forschungslandschaft sollen die Potentiale vorgestellt werden, von denen nicht allein unter wirtschaftspolitischen Aspekten, sondern darüber hinaus für die Gestaltung unserer zukünftigen Lebensbedingungen wichtige Beiträge erwartet werden können. Die vielschichtigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, die aufgrund ihrer globalen Dimensionen zu Überlebensfragen geworden sind, stellen eben deshalb auch an standortpolitische Weichenstellungen besondere Anforderungen. Für die Forschungspolitik einer Metropolregion resultiert daraus die Aufgabe, durch entsprechende Akzentsetzungen mitzuwirken, die Forschung auch auf konkrete Problembereiche zu konzentrieren wie z.B. in der Klima- und Umweltforschung. Probleme dieser letztlich globalen Reichweite, aber auch die Probleme der wirtschaftlichen und ökologischen Zukunft der Region können nur in fachübergreifender wissenschaftlicher Kooperation angemessen bearbeitet werden. Der Hamburger Senat hat deshalb seine Forschungspolitik auf solche Schwerpunktsetzungen ausgerichtet, mit denen vorhandene Forschungsressourcen mobilisiert und in fachübergreifende Kooperationen eingebunden werden konnten.
Schwerpunkte der Hamburger Forschungspolitik, durch die in einigen Fällen Forschungskooperationen auch hochschulübergreifend und unter Einbeziehung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen gefördert wurden, sind insbesondere in den Forschungsbereichen
gesetzt worden.