Überblick - Bildindex zur politischen Ikonographie Inhaltsverzeichnisvorherige Seitenächste Seite
   
 

Der "Bildindex" versteht sich als Forschungsinstrument, welches durch thematisch geordnete Bildkarten einen Zugang zu den politischen Funktionen bildender Kunst bietet. Er läßt sich mit dem Schlagwortkatalog einer Bibliothek vergleichen, welcher anstelle von Bucheinträgen Bildbeispiele liefert. Der Index umfaßt heute ca. 300.000 Bildkarten, die durch eine Fachbibliothek, durch seltene historische Bildpostkarten sowie durch das DDR-Archiv im kunstgeschichtlichen Seminar ergänzt werden.

Hauptanliegen des Index' ist es, Vergleiche hinsichtlich Form, Funktion und Rezeption von Bildobjekten zu ermöglichen und das Augenmerk auf neue Forschungsbereiche zu lenken. Sein Schlagwortkatalog berücksichtigt neben kunstgeschichtlichen Begrifflichkeiten daher auch Begriffe anderer Disziplinen (etwa der Sozial- oder Politikwissenschaft); daneben wurde eine eigene Terminologie geschaffen, die sich aus der Bestimmung wiederkehrender historischer Phänomene ergeben hat. Gegenstände der christlichen oder klassisch-mythologischen Ikonographie sollen so weit als möglich in den Deutungshorizont der politischen Ikonographie gestellt werden.

Die Qualität der Bildkarten richtet sich nach der wissenschaftlichen Funktion des Index'; meist handelt es sich um Reproduktionen aus Büchern, um Postkarten und Fotokopien, die auf Bildquellen, auf Originalstandorte oder auch auf ergänzende Literatur verweisen. Der Computer soll in Zukunft auch eine Mehrfachverschlagwortung der meist nur einmal vorhandenen Bildkarten ermöglichen.


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