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Objektorientierte Daten- und Workflowmodellierung

Nr.: 18.209
Ort: VK F-534
Zeit: Do 14-16
KVV Text Vorlesung: Objektorientierte Daten- und Workflowmodellierung
Veranstalter: Florian Matthes (Arbeitsbereich STS)

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Konzepte, Modelle und Werkzeuge, die beim Entwurf und bei der Realisierung von Informationssystemen eingesetzt werden. Dabei wird besonderer Wert auf die integrierte Modellierung von Daten, Programmen und Geschäftsprozessen gelegt, wie sie in modernen objektorientierten Methodiken gefordert wird.

In der Mitte und am Ende des Semesters findet (wie jedes Semester) mit Unterstützung der Fachschaft eine Fragebogenaktion zur Bewertung der Qualität der Vorlesung statt. Dabei werden sowohl die üblichen Fragebögen der Fachschaft als auch ein spezieller DBIS Fragenkatalog für Vertiefungsveranstaltungen benutzt.

Hinweise zur Verbesserung der Veranstaltung oder der Unterlagen sind immer willkommen.

Vorlesungsunterlagen

Die aktualisierten Folienkopien jeder Vorlesung werden wöchentlich hier als Skript mit Verweisen auf PostScript Files (2 Folien pro Seite) zur Verfügung gestellt. Vertiefende Literatur findet sich in der Gesamtliteraturliste und auf den Folien zu jedem Veranstaltungstermin.

Einführung und Überblick

Vortrag 1 am 24.10.95 [Vertretung: Gerald Schröder]
Semesterüberblick. Literaturliste. Schlagworte. Motivation: Datenintensive Anwendungen. Querverweise.
Vortrag 2 am 31.10.95
Von der strukturierten Modellierung über die modulare Modellierung zur objektorientierten Modellierung. Charakterisitika objektorientierter Modelle.
Vortrag 3 am 7.11.95
Einordnung der Daten-, Funktions-, und Workflowmodellierung in die Phasen Systemanalyse, Systemmodellierung und Realisierung. Ein objektorientiertes Softwarprozeßmodell.

Objektorientierte Analyse und Entwurf

Vortrag 4 am 14.11.95
Die OMT Methodik nach Rumbaugh: Einführung und Überblick. Objekt- und Klassendiagramme.
Vortrag 5 am 21.11.95
Die OMT Methodik nach Rumbaugh: Dynamische Modellierung. Szenarien. Event Traces. (Hierarchische) Zustandsdiagramme.
Vortrag 6 am 28.11.95
Die OMT Methodik nach Rumbaugh: Funktionale Modellierung. Datenflußdiagramme. Klassenkommunikationsdiagramme. Vorgehen in der Analysephase.
Vortrag 7 am 5.12.95
Weitere objektorientierte Analyse- und Entwurfsmethoden im Überblick (FUSION, Booch, Jacobson, Martin/Odell, Coad/Yourdon, Wirfs-Brock, Shlaer-Mellor).
Vortrag 8 am 12.12.95 und 19.12.95
Die Analyse- und Entwurfsmetode Mainstream Objects. Beispiel einer objektorientierten Methode der zweiten Generation. Berücksichtigung der Geschäftsprozeßmodellierung in der objektorientierten Modellierung. Design Patterns in der Modellierung.

Workflowmodellierung

Vortrag 9 am 9.1.96
Grundlagen der Workflowmodellierung. Das Action-Workflow Modell und die Action-Workflow Werkzeuge.
Vortrag 10 am 16.1.96
Geschäftsprozeßmodellierung mit dem ARIS Toolset. Geschäftsprozeßausführung mit dem IBM FlowMark System.
Der Aspekt der Workflowmodellierung wurde in einem interdisziplinären Seminar, weiter vertieft, das von vielen Hörern der Veranstaltung besucht wurde.

Realisierung objektorientiert modellierter Informationssysteme

Zusatzmaterial (Vortrag wg. Krankheit entfallen)
Objektorientierte Systemrealisierung mit Eiffel.
Vortrag 12 am 23.1.96
Realisierung eines objektorientiert entworfenen Arbeitsplatzes zur politischen Ikonographie mittels VisualBasic and Microsoft Access.
Vortrag 13 am 30.1.96
Realisierung objektorientiert modellierter Systeme mit objektorientierter Datenbanktechnologie. Anforderungen an objektorientierte Datenbanksysteme (Manifesti). Werte und Objekte. Typen und Klassen. Massendatentypen. Operationen auf Werten der Massendatentypen. Strukturelle Subtypisierung. Schemaabhängigkeiten. Extensionsverwaltung.
Vortrag 14 am 6.2.96
Forschungsbeiträge: Die Bedeutung orthogonaler Persistenz, orthogonaler Mobilität und polymorpher Typisierung für die Realisierung von modernen Informaitonssystemen.

Software Systems Institute Lehre

f.matthes, jan-1997