Projekte
laufende Projekte
Kohärenz in der Softwareentwicklung
Untersuchung und Entwicklung von Modellen und Methoden zur Verbesserung der inhaltlichen Kohärenz von Dokumenten und Artefakten,
die während der Softwareentwicklung anfallen.
Unterstützung der Professoren des Arbeitsbereichs bei der Vorbereitung und
Durchführung von Lehrveranstaltungen und der zugehörigen Prüfungen
- Softwarepraktikum I: Relationale Datenbanken (1999-2003, jeweils im Sommersemester)
U.a. Entwicklung eines einfachen, weitgehend Betriebssystem- und Datenbank-unabhängigen
JDBC-Clients zur Verwendung im Praktikum.
- Einführung in Datenbanksysteme (WS 2000/2001, 2001/2002, 2002/2003)
- Objektorientierte Analyse und Entwurf (in englischer Sprache, WS 1999/2000, 2000/2001, 2001/2002, 2002/2003)
- Sprachen und Werkzeuge für objektorientierte Entwicklung (in englischer Sprache, WS 1999/2000, 2000/2001, 2001/2002, 2002/2003)
abgeschlossene Projekte (jüngste Projekte zuerst)
-
- Wartungsarbeiten an den verwendeten Datenbanken
- Erweiterung bestehender WWW-Schnittstellen mit Hilfe von Java Server Pages
(JSP) und Servlets
-
Analyse und Dokumentation von Problemen die bei der Nutzung von
Text-Retrieval-Funktionen des verwendeten Datenbanksystems auftreten.
Online-Forschungsberichte der TU Hamburg-Harburg
Die technische Universität Hamburg-Harburg veröffentlicht regelmäßig einen
Forschungsbericht, der eine vollständige Übersicht aller Mitarbeiter,
Arbeitsbereiche und Forschungsprojekte der Universität darstellt.
Zu Spezialthemen, wie Medizintechnik oder Mikroelektronik werden separate
Berichte herausgegeben. In Zusammenarbeit mit der TUHH Technologie GmbH wurde
am Arbeitsbereich Softwaresysteme ein Produkt zur elektronischen Erfassung und
Publikation aller für den Forschungsbericht relevanten Daten über das Internet
entwickelt. Die Daten werden von den Arbeitsbereichen über das Internet
eingegeben, von der TUHH Technolgie GmbH redaktionell bearbeitet und im
Anschluß wiederum im Internet publiziert. Durch die zentrale Datenhaltung und
den direkten Zugang der Arbeitsbereiche zu ihren jeweiligen Daten soll
die Qualität der Daten erhöht und der Wartungsaufwand für Folgeberichte
drastisch reduziert werden. Meine Aufgabe in diesem Projekt war die Anpassung
des von der Redaktion verwendeten generischen Editors an die Erfordernisse
dieser konkreten Anwendung.
-
In Zusammenarbeit mit der Firma Sun Microsystems und dem
Forschungszentrum
Informatik der Universität Karlsruhe wurde am Arbeitsbereich STS im
Frühjahr 1998 mit dem Aufbau eines Authorized Java Centers/Academic
begonnen.Die wissenschaftlichen Mitarbeiter geben dabei ihr Fachwissen aus den
Bereichen Java-, Datenbank- und verteilter Programmierung an
Industrieunternehmen weiter.
Meine Aufgabe war und ist dabei neben der praktischen Durchführung
einzelner Vortrags- und Übungsteile in den angebotenen Schulungen die
Termin- und Ablaufplanung der Kurse.
Nutzung einer relationalen Datenbank als Respository für ein Redaktionssystem
In diesem Projekt wurde für das von der
Coremedia AG entwickelte
und vertriebene
Redaktionssystem
CoreMedia Publisher ein Subsystem entwickelt,
das die sichere Speicherung sämtlicher Dokumentendaten des
Redaktionssystems in einer relationalen Datenbank ermöglicht. Neben der
Speicherung einfach strukturierter Attribute von Dokumenten, wie
Kopfzeilen, Autorennamen, Herstellungsdatum oder Versionsnummer übernimmt
das SQL-Repository auch die Speicherung von strukturierten Textdaten (SGML/XML)
und BLOBs (Bilder). Die Implementierung setzt auf der plattform- und
datenbankunabhängigen Schnittstelle JDBC (Java Database Connectivity) auf.
Dadurch kann das COREM-SQL-Repository innerhalb kürzester Zeit auf
nahezu jedes Datenbanksystem portiert werden, für das JDBC-Treiber
verfügbar sind. Derzeitige Installationen laufen erfolgreich auf den
Datenbanksystemen ADABAS D (Linux, Solaris, Windows NT) und Oracle 8 (Solaris,
HP-UX, Windows NT)
TySQL bei STS
Erstellung einer Tyccon-2-Laufzeitumgebung für den Arbeitsbereich
Softwaresysteme der TU-Harburg, die eine Kommunikation mit der
Oracle 8-Datenbank des Arbeitsbereichs ermöglicht.
Status
Kopplung von relationalen Datenbanken mit objektorientierten Systemen
(Diplomarbeit)
Wärend beim Vorgängerprojekt (siehe unten) lediglich eine Abbildung einer
C-Schnittstelle
auf eine komfortablere Tycoon
-Schnittstelle stattgefunden hat, soll in diesem Projekt eine Abbildung von
Konzepten relationaler Datenbanken auf objektorientierte Methoden und
Prinzipien erfolgen. Das heißt, der Programmierer soll nicht nur
unabhägig von einer konkreten Datenbankschnittstelle arbeiten können,
sondern er soll auf Objekte (Tabelleneinträge) der relationalen Datenbank
zugreifen können, als wären dies Objekte seines persistenten,
objektorientierten Systems. Der Datenbank-Zugriff wird von diesen Objekten
vollständig gekapselt und ist (im Idealfall) für den Programmierer
nicht mehr sichtbar.
Weitere Ziele dieser Arbeit sind die Abbildung von
Fremdschlüsselbeziehungen der relationalen Datenbank auf
Objektbeziehungen und die Minimierung der Zahl der Datenbankzugriffe.
Umstellung der Oracle
-Schnittstelle des Tycoon-Systems
auf das Oracle Call Interface (SS 1996)
Die Verbindung zwischen Tycoon und
dem relationalen Datenbanksystem Oracle basierte anfangs auf Bibliotheken, die
bei DBIS selbst entwickelt wurden und auf den C-Präprozessor von Oracle
angewiesen sind. Mit dem Oracle Call Interface (OCI) steht aber eine
C-Bibliothek zur Verfügung, die sich direkt und ohne zusätzlichen
C-Code in das Tycoon-System einbinden
läßt. Im Rahmen dieses Projektes ist es gelungen, die bisherige
Implementierung der Low-Level-Datenbankschnittstelle von
Tycoon durch eine völlig andere
(OCI) zu ersetzen, ohne dabei die Funktionalität der Bibliotheken
zu beeinträtigen, die diese Low-Level-Schnittstelle benutzen.
Entwurf eines Datenbankschemas für einen Web Site Profiler
(SS 1996)
Dies war eine Teilaufgabe in einem Gemeinschaftsprojekt zwischen dem damaligen
Arbeitsbereich DBIS der Universität Hamburg,
Higher-Order und
Kabel New Media. Ziel war die Entwicklung
eines sogenannten Web Site Profilers, einer Software, die es gestattet,
detaillierte Statistiken über die Nutzung eines WWW-Servers zu erhalten.
Der zu untersuchende Web-Server war hier der von
Kabel New Media produzierte Server der
Harald-Schmidt-Show. Die Logfiles
dieses Servers wurden in eine relationale Datenbank eingelesen und dann mit
Hilfe von geeigneten Anfragen ausgewertet. Die Ergebnisse wurden grafisch
aufbereitet und über einen Tycoon-Server im WWW publiziert. Meine konkrete Aufgabe in diesem Projekt war die
Erstellung des relationalen Datenbankschemas und die Formulierung der Anfragen
zur Auswertung der Daten.
Integration von pgp in das
Tycoon-System
(WS 1995/96,
vorlesungsfreie Zeit)
"Pretty Good Privacy" (pgp) ist eine frei verfügbare Software zur
Verschlüsselung von Daten und zur Erzeugung elektronischer Unterschriften.
pgp verwendet dazu den public key-Verschlüsselungsalgorithmus von Rivest,
Shamir und Adleman (RSA), einem der sichersten derzeit bekannten
Verschlüsselungsverfahren. Im Rahmen dieses Projekts wurden die Dienste
von pgp in das Tycoon-System integriert, so daß beliebige Tycoon-Objekte
entweder verschlüsselt und/oder mit elektronischen Unterschriften versehen
werden konnten. Als Beispielanwendung wurde ein primitiver Key-Server in Tycoon
realisiert, der seine gespeicherten Schlüssel nur an "Kunden" auslieferte,
die sich ihrerseits durch einen pgp-Schlüssel authentifiziert haben.
Zusätzlich zur Low-Level-Schnittstelle zu pgp, wurde eine abstrakte
Autorisierungs- und Authentifizierungsschicht eingeführt, die auf einer
Arbeit von Andreas Rudloff,
Florian Matthes und
Joachim W. Schmidt basiert
(Download der Publikation hier).
Datenentwurfpraktikum (WS 1994/95 bis SS 1996)
Das Datenentwurfspraktikum ist eine Veranstaltung im Grundstudium für
Studierende der Informatik an der Universität Hamburg. In dieser
Veranstaltung werden
Grundkenntnisse in der Analyse und im Entwurf komplexer Datenstrukturen
vermittelt und der Umgang mit relationalen Datenbanksystemen wird
eingeübt. Im oben angegebenen Zeitraum war ich für den damaligen
Arbeitsbereich DBIS als Übungsgruppenleiter tätig. Zu den
wichtigsten Aufgaben gehörten dabei die Korrektur von Übungsaufgaben,
Entwurf und Test neuer Aufgaben und ein Teil der Wartung und Administration der
verwendeten Software
(Ingres,
Oracle,
DBPL).
Sämtliche Unterlagen des Datenentwurfspraktikums sind über das WWW
zugreifbar:
Diplomarbeit
Projekte
Studium
Veröffentlichungen
zurück